Millionen Muslime leben unter uns, doch wir wissen fast nichts über sie. Wie viele Muslime gibt es eigentlich in Deutschland und wie und wo gehen sie ihrem Glauben nach? Constantin Schreiber hat sich dafür auf die Suche gemacht und liefert den ersten deutschen Moschee-Report: Wo gibt es überall Moscheen und was predigen Imame beim Freitagsgebet? Wie wird über Deutschland gesprochen, wenn keine Kamera dabei ist und man sich unbeobachtet fühlt? Schreiber recherchiert in einer für viele unverständlichen Realität, die unsere Gesellschaft prägt wie nie zuvor.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2017
Rezensent Thomas Thiel erfährt bei Constantin Schreiber, wie es in den Moscheen in Deutschland zugeht. Die 13 Stichproben, die der Fernsehjournalist nimmt, ergeben für den Rezensenten zwar nicht mehr als eine Momentaufnahme, interessante Einblicke in die Religionspraxis erhält er aber schon. Das mulmige Gefühl, das den Autor angesichts der Warnungen der Imame vor einem dunklen Deutschland bei seinen Besichtigungen beschleicht, möchte Thiel allerdings nicht teilen. Obgleich er die großteils konservative, lebensferne Auslegung des Korans wie der Autor nicht eben ermutigend findet, gibt er zu bedenken, dass eine Moschee "kein Integrationszentrum" ist.
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