Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 09.10.2026, 14.05 Uhr
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Aus dem Archiv
  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
  • Götz Aly
  • Elke Schmitter
  • Angela Schader
  • Marie Luise Knott
  • Thierry Chervel
  • Benita Berthmann
  • Lukas Pazzini
  • Thekla Dannenberg
  • Lukas Foerster
  • Thomas Groh
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Richard Herzinger
  • Necla Kelek
  • Georg Klein
  • Daniele Dell'Agli
  • Peter Truschner
  • Wolfgang Kraushaar
  • Matthias Küntzel
  • Eva Quistorp
  • Anja Seeliger
  • Martin Vogel
  • Arno Widmann
zum Archiv der Perlentaucher-Autoren.

Perlentaucher-Fakten

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Rezensionsnotizen
68839
Bücher
38774
Buchautoren

Übersicht

ESSAY

Uneinsehbare black box

01.10.2026. Rachel Szors und Yuval Abrahams Dokumentarfilm "Naza", der in Venedig mit Applaus überschüttet und mit einem Preis bedacht wurde, ist allein in Berlin in zehn Kinos angelaufen. In diesem Film wird unter anderem behauptet, Israel sei bereit, 500 tote Zivilisten als "Kollateralschäden" zu akzeptieren, wenn es gelinge, bestimmte Hamas-Führer zu töten. Nur ist kein einziges Ereignis überliefert, wo eine solche Anzahl von Toten von den Israelis in Kauf genommen wurde. Abrahams Berufung auf den Guardian als ein Institut, das seine Aussagen überprüfe, ist nicht stichhaltig. Von Daniel Rotstein. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Der Weise aus Paolo Alto

30.09.2026. Francis Fukuyama ist nach Berlin gekommen und stellt sein neues Buch in entspanntester Weise dar, offenbar ungequält von der notwendigen Kürzung geistesgeschichtlicher Referenzen (Hegel, Marx, Nietzsche etc.) und um voraussetzungsfreie Verständlichkeit bemüht - wie Professoren aus den USA es gut und gerne tun. Alles scheint so weit in Ordnung zu sein, wäre da nicht diese Klasse der thymotisch Aufgewühlten. Von Elke Schmitter. Mehr...

MIND THE GAP

Ami ist nicht gleich Ami

30.09.2026. Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz: Im dritten Teil dieser Kolumne schreibt Annette Hug: "Wenn ich maschinengeneriertes Tagalog lese, schlafe ich vor Langeweile fast ein. Umso schöner ist es, sich in einen Text zu vertiefen, der ein Bewusstsein für Sprachbegegnungen verrät.   Von Annette Hug. Mehr...

ESSAY

Postmortale Unschuldsvermutung

21.09.2026. Neulich atmete die deutsche Öffentlichkeit auf. Endlich schien der Anschlag auf das Haus der Israelitischen Kultusgemeinde in München im Jahr 1970 geklärt. Sieben Bewohner, Holocaust-Überlebende, sind bei diesem Anschlag ermordet worden. Nachdem sich eine Zeugin vom Hörensagen gemeldet hatte, identifizierte die Polizei einen Rechtsextremisten, der vor einigen Jahren gestorben ist. Aber es gibt erhebliche Zweifel an seiner Täterschaft - vor allem der von der Polizei dargestellte Tathergang ist extrem unplausibel. Denn direkt vor seinem Anschlag mit einem zwanzig Kilo schweren Benzinkanister soll der Täter außerdem noch versucht haben, einen Juwelierladen in der Nähe auszurauben. Eine Rekonstruktion. Von Wolfgang Kraushaar. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Fußgänger der Geschichte

31.08.2026. Die Berliner Festspiele eröffnen die Saison mit Reflexionen über die heutige Rolle Europas: Das traurige Ergebnis der ersten Runde: keine, whatsoever. Also nimmt Elke Schmitter die Ringbahn und fragt mit dem Künstler Akira Takayama: Dürfen Kommunisten träumen. Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Jene mühsam erkämpfte Freiheit

28.07.2026. Nach dem CSD-Attentat fragen die Medien nach einem möglichen Versagen der Behörden, zu diesem Zeitpunkt sicher zurecht. Aber das eigentliche Versagen lag vorher. Der Attentäter Abdul Ballout war Deutscher. Er sprach Deutsch. Er ist auf deutsche Schulen gegangen. Er wurde von deutschen Lehrern betreut. Ballout ist trotz seiner deutschen Sozialisierung abgedriftet. Was sagt das über die Qualität der Sozialisierung? Über einen Elefanten im Raum. Von Thierry Chervel. Mehr...

MIND THE GAP

Zwischenredestromland

21.07.2026. Der Perlentaucher hat mit "Toledo", dem Programm des Deutschen Übersetzerfonds, eine neue Kolumne - "Mind the Gap" gestartet: Hier geht's ums Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Im zweiten Teil der Kolumne schreibt die Russisch-Übersetzerin Olga Radetzkaja: "Es sollte mich nicht wundern, wenn gerade übersetzte Literatur wegen der Extraportion Leben, die sie enthält, zum begehrtesten Rohmaterial zählt, mit dem die synthetischen Gehirne der großen Sprachmodelle gefüttert werden." Von Olga Radetzkaja. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Der Hartmut in einem Nebensatz

14.07.2026. An heißen Tagen kann man etwas Kühlendes lesen, Flaubert zum Besipiel. Man kann sich aber auch in die Rostlaube begeben und Hartmut Rosa bei einem Gespräch "zur Beziehung von Bürgerschaft und Demokratie" mit dem Peter und dem Stefan folgen. Klar, es geht den Bach runter. Dazu gibt es viele Daten. Aber es geht den Bach auch wieder rauf. Im Grunde war es so, wie es bei jeder Party ist, auf dem Balkon nach Mitternacht, wo die Raucher und die Nichtraucher am Ende eine Gemeinschaft bilden. Von Elke Schmitter. Mehr...

ESSAY

Was lief schief mit Omer Bartov?

14.07.2026. Omer Bartov ist ein renommierter Holocaustforscher. Er missbraucht dieses Renommee, um seiner Polemik gegen Israel Gewicht zu verleihen und wird dafür verehrt - zuletzt in seinem Buch "Israel: What Went Wrong". Nur hält diese Polemik den wissenschaftlichen Kriterien, die er  in seinen historischen Büchern einst befolgte, überhaupt nicht stand. Sie behauptet, aber sie belegt nicht. Erkenntnisse aus vierzig Jahren Forschung zu Holocaust und Israel ignoriert Bartov. Und sein an Israel gerichteter Vorwurf der Empathielosigkeit fällt auf ihn selbst zurück. Von Jeffrey Herf. Mehr...

INTERVENTION

Gegen die destruktiven Entwicklungen

10.07.2026. Die taz brachte neulich ein ganzes Antifa-Dossier, und darin einen Text, der von der eigenen Anständigkeit so betört war, dass er leider das Denken vergaß. Er sah die Menschlichkiet nur auf der einen Seite, der eigenen. Gegen diese Art von Glauben hilft nur eins: Ideen. Von Karl-Josef Pazzini, Lukas Pazzini. Mehr...

INTERVENTION

Herzingers Kassandrarufe

02.07.2026. Im Oktober letzten Jahres ist der Autor und Perlentaucher-Kolumnist Richard Herzinger im Alter von 69 Jahren gestorben. Heute erscheint der Band "Letztes Wort Freiheit" mit Essays Herzingers seit 1992. Es geht um Heiner Müller, deutsche Intellektuelle nach Srebrenica, den 11. September, Botho Strauß, die 68er, die RAF, die Gefahr des Rechtsextremismus, die Ukraine, - und viele andere Themen. Herzinger war mehr als ein Leitartikelschreiber - seine Essays gehören in die große Tradition antitotalitären Denkens. Aus den Essays bringen wir aus Anlass des Erscheinens einige Gedankensplitter, die zeigen, wie früh Herzinger jene Tendenzen benannte, denen die Demokratien heute zu erliegen drohen. Von Thierry Chervel, Richard Herzinger. Mehr...

EIN WORT GIBT DAS ANDERE

Eine Art von sozialem Vertrauen

25.06.2026. Fünfzig Jahre Courage: Ein Abend in der Bar jeder Vernunft erinnerte an die berühmte feministische Zeitschrift. Und an einen Feminismus, in dem mehr die Rede von dem war, was gemeinsam erreicht werden kann als von partikularen Identitäten. Politik war mehr durch die Richtung bestimmt, in die man wollte, als von den Wurzeln, dem Hintergrund, der diskriminierenden Erfahrung. Von Elke Schmitter. Mehr...

INTERVENTION

Giftige Brühe

22.06.2026. "Ich habe mich entschieden, es einen Genozid zu nennen", sagte Ines Schwerdtner von der Linkspartei auf dem Parteitag. Die Delegierten jubelten. Dieser Satz verdient es, näher betrachtet zu werden. So wie Sally Rooneys Satz. "Die Befreiung Palästinas bedeutet die Befreiung der Welt." Israel wird zur Obsession - nicht nur der Linken: Im Hass auf Israel fusionieren die totaliären Ideen.  Von Thierry Chervel. Mehr...

MIND THE GAP

Alle vier Jahrzeiten überstanden

22.06.2026. Der Perlentaucher und das "Toledo"-Programm des Deutschen Übersetzerfonds starten eine Zusammenarbeit. Der Perlentaucher wird auf die "Toledo"-Journale verweisen, in denen ÜbersetzerInnen über ihre Arbeit an ganz konkreten Büchern reflektieren. Und wir starten zusammen mit "Toledo" eine neue Kolumne - "Mind the Gap": Hier geht's ums Übersetzen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Den Start macht die Chinesisch-Übersetzerin Karin Betz: "Literaturübersetzung ist kein Rechenexempel, sie ist im besten Sinn unberechenbar." Von Karin Betz. Mehr...

INTERVENTION

Das rot-braune Phänomen

11.06.2026. Die republikanische Linke in Frankreich ist einst im Zeichen der Dreyfus-Affäre als ein anti-antisemitisches Lager entstanden.  Der Antisemit war der politische Gegner. Das hat sich verschoben. Ein großer Teil der Linken legt eine Judophobie an den Tag, die nicht einfach ein moralischer Fehler ist, sondern den Verlust des Bezugspunkts bedeutet, der ihrer Geschichte einen Sinn gab. Das führt zu einer Annäherung der Linken an den Faschismus, die die israelische Linke mit aller Kraft bekämpfen muss. Von Eva Illouz. Mehr...

ESSAY

Liebe, Rache, Algorithmus

05.06.2026. Microdramen erreichten in China vergangenes Jahr bereits knapp 700 Millionen Nutzer, auch in Nordamerika und Europa werden sie bereits produziert: Vulgäre Seifenopern fürs Smartphone, billig produziert - von Klick zu Klick geht es von einer grobschlächtigen Szene zur nächsten. Der gut situierten Großstädterin gefällt's: Die nächste Stufe der Industrialisierung des Erzählens ist erreicht. Von Tilman Baumgärtel. Mehr...
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Archiv: Presseschauen

Irgendwo zwischen Himmel und Küchentisch

09.10.2026.Die Feuilletons gratulieren der kanadischen Altgräzistin und Lyrikerin Anne Carson zum Literaturnobelpreis. In der NZZ erklärt ihre Übersetzerin Marie Luise Knott den typischen Carson-Effekt: das Paradox der fernen Nähe. In ihrer von VAN dokumentierten Rede zum Auftakt des Bonner Beethoven-Festes erklärt die belarusische Dirigentin Maria Kalesnikava, wie Kultur helfen kann, sich selbst zu bewahren. Ziemlich uneins sind die Theaterkritiker über Thomas Ostermeiers Inszenierung des Broadway-Hits "Stereophonic" an der Schaubühne. Und der Perlentaucher vergnügt sich prächtig mit Na Hong-jins SF-Horrorkomödie rund um eine Monsterinvasion in Südkorea.

Aus Nützlichkeitserwägungen

09.10.2026.Ein Linksbündnis in Berlin rückt näher, das Problem mit dem Antisemitismus will man durch bürokratische Prozeduren neutralisieren - aber es bleiben viele skeptische Stimmen. Wenn die Linken nun regieren, werden sie feststellen, dass sie die Mieten nicht senken können, sagt der Neuköllner Bürger Martin Hikel im Tagesspiegel. Die Welt erzählt unterdessen, wie in Britannien die Green Party gleich zum Zentralhub für linken Antisemitismus umgepolt wurde. Die FAZ bespricht eine Rudolf-Augstein-Biografie, in der sich herausstellt, dass der Spiegel-Gründer noch mehr alte Nazis beschäftigte als bisher bekannt.

Überfluss an unverbrauchter Zeit

06.10.2026.Am 90. Jahrestag der Schlacht in der Cable Street offenbarte sich der endgültige Bruch der Allianz zwischen Linken und Juden, notiert Times of Israel. In Eurozine träumen Daniel Cohn-Bendit und Claus Leggewie von einem Dienstjahr für alle jungen europäischen Frauen und Männer. Der Guardian berichtet von Morden an Menschen mit Albinismus in Madagaskar, deren Augen besonders begehrt sind. Seit mehr als hundert Jahren wird der Untergang des Abendlandes beschworen, beruhigt in HVG der ungarische Historiker Balázs Ablonczy.

Transversale Reisen durch die Welt der Romane

09.04.2024.Verlagsporträts: Literarische Diverse Gespräch mit der Verlegerin Yasemin Altınay & ein solidarischer Kleinverlag für Kinder- und Jugendbuchautoren: Lieferbar  - Buchkritiken zu B. Travens "Totenschiff" & Wolfgang Schäubles "Erinnerungen"  - Deutschlandfunk-Hörfunk-Tipps: Europäische Jazz-Vielfalt & Hörspiel "Schnitte" von Rolf Dieter Brinkmann ...

Loops und Klänge

06.06.2014.Das New York Magazine feiert den Schlock. Das Zeit Magazin besucht Edward Snowdens Anwälte. Alexander Kluge plaudert über den Tag, an dem Hitler Selbstmord beging. Und die Vogue interviewt den Kriegsfotografen Peter van Agtmael.

Archiv: Bücher

Ungemütliche Ruhe

09.10.2026.Exzellent und schonungslos findet die FAZ die Augstein-Biografie der ehemaligen Spiegel-Mitarbeiter Martin Doerry und Hauke Janssen. Die FR freut sich, auch die Grüffelo-Oma kennenzulernen. Die NZZ lässt sich von Julia Trachsels Graphic Novel "Alles in allem" mitnehmen, die die Folgen eines Verkehrsunfalls verarbeitet. Der Dlf liest zwei Bücher über USA-Interventionen in Lateinamerika. Außerdem empfiehlt sie die Porträts von israelischen Aktivisten und Akademikern, Politikern, Siedlern und Säkularen der Journalistin Ruth Margalit zum besseren Verständnis Israels.

Tropfen von etwas Anderem

08.10.2026.Die Zeit entdeckt die surrealen Erzählungen der berühmten finnischen Poetin Eeva-Liisa Manner. SZ und Dlf reisen mit Lutz Seilers neuem Roman auf den verschlungenen Wegen einer Schamanin in die kasachische Steppe. Die NZZ sucht mit Volker Weiß und Jens Balzer nach Erlösung. Die FR blickt mit Franz Walter zurück auf das Leben des Journalisten Joachim Fest, einen konservativen Humanisten. 

"O welches Stinkvolk!"

07.10.2026.Die FAZ erlebt Wolf Biermann in seinen Tagebüchern und Gedichten als ewigen Dissidenten voller Kummer, Witz und Wut. Die FR blickt mit Annette Mingels in das Innere eines silbernen Zelts, das in einer kleinstädtischen Villengegend auftaucht. Die Welt vertieft sich in H.G. Adlers Studie "Der verwaltete Mensch" über die Shoah. Dlf bekommt bei Franz-Maria Sonner einen unterhaltsamen Einblick in die Gedankenwelt Gottfried Wilhelm Leibniz'. Dlf Kultur verfolgt mit Jill Lepore den Siegeszug der Maschinen. 

Protagonist aus der Platte

06.10.2026.Die FAZ lässt sich von Stefan Rinke die Geschichte der amerikanischen Interventionen in Lateinamerika erzählen. Die NZZ vertieft sich beeindruckt in die Autobiografie der iranischen Frauenrechtlerin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi. Die SZ empfiehlt den Lebensbericht einer anderen mutigen Frau: Rosa Parks. Die taz freut sich über Hendrik Bolz' Roman "Aus Ruinen", ein Generationenpsychogramm der Millenials. 

Von Pilzen und Putztechniken

05.10.2026.Die NZZ lässt sich Emmanuel Carrères Familiengeschichte als Panoptikum des 20. Jahrhunderts erzählen. Die FAZ geht mit den jungen Helden aus Belinda Bauers Krimi auf Jagd nach den seltenen Eiern der Trottellumme. Mit Jess Walter konstatiert sie die tiefen Brüche in der amerikanischen Gesellschaft. Die taz empfiehlt historische Berlin-Krimis von Horst Evers und Anne Stern. Die SZ sieht in Sylvester Stallones Biografie ein gutes Gegenmittel zur selbstoptimierenden Manosphere. Und die Welt versucht mit Manuel Bittorf im Berliner Westen heimisch zu werden. 

BuchLink: Aktuelle Leseproben. In Kooperation mit den Verlagen (Info)

Sebastian Haffner. Die Tochter - Roman. Carl Hanser Verlag, München, 2026.Sebastian Haffner: Die Tochter
Mit einem Nachwort von Annett Gröschner. Sebastian Haffners Roman über eine Familie, die sich vor der Freiheit fürchtet. Berlin im Oktober 1926: Die sechzehnjährige Lulli…
John Ma. Polis - Die Geschichte der griechischen Stadtstaaten. Von der frühen Eisenzeit bis zum Ende der Antike. C.H. Beck Verlag, München, 2026.John Ma: Polis
Aus dem Englischen von Henry Heitmann-Gordon. Die Welt der polis ist als Wiege der Demokratie, der Philosophie und des Theaters bekannt. Sie war dabei nicht nur auf Griechenland…
Lutz Seiler. Das tickende Herz - Roman. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2026.Lutz Seiler: Das tickende Herz
Zu Beginn des neuen Jahrtausends kehrt Carl Bischoff aus der brandenburgischen Provinz nach Berlin zurück, doch nur, um bald wieder aufzubrechen. Seine Pilgerschaft folgt…
Andrea Wulf. Der Reisende - Georg Forster und die Entdeckung der Menschlichkeit. C. Bertelsmann Verlag, München, 2026.Andrea Wulf: Der Reisende
Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. 2 x 16 Seiten Farbbildteil sowie Karten und zahlreiche Schwarzweiß-Abbildungen im Text. Georg Forster war seiner Zeit weit voraus:…

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