Herausgegeben von Paola Gribaudo. Aus dem Spanischen von Sabine Giersberg, aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. Mit einem Essay von Carlos Fuentes. Mit 180 farbigen und 25 s/w-Abbildungen. Der Stil Fernando Boteros ist unverwechselbar: Seine Bilder zeigen monströs aufgeblasene Figuren von barocker Körperlichkeit und Stillleben mit riesigen Früchten, die in ihrer provokativen Übersteigerung dennoch eine erstaunliche Leichtigkeit bewahren. Dieser Band präsentiert die wichtigste und facettenreichste Gruppe im Oeuvre des kolumbianischen Malers: die Frauenbildnisse. "Boteros Frauen" versammelt alle maßgeblichen Frauen-Bilder, von den Anfängen seiner Karriere in den frühen 60er Jahren bis zu seinen allerneuesten Schöpfungen. Die Bandbreite des Dargestellten reicht dabei von Nonnen, bürgerlichen Ehefrauen und Damen der hohen Gesellschaft bis zu verführerischen Halbweltfiguren. Natürlich kommt dabei auch das Thema Erotik nicht zu kurz. Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes analysiert in einem einleitenden Essay kenntnisreich die Komponenten von Boteros Kosmos des Weiblichen. Frühe Archivfotografien und Zitate mit Selbstdeutungen des Künstlers ergänzen die über 200 Abbildungen. Als besonderes Künstlerbuch enthält "Boteros Frauen" vier von Fernando Botero eigens für diesen Band geschaffene Zeichnungen, die auf Velin-Papier gedruckt wurden.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…