Franz Kromka, Soziologie-Professor an der Universität Hohenheim, erklärt, warum wir uns jetzt auf die Konzepte unserer marktwirtschaftlichen Gründungsväter um Ludwig Erhard rückbesinnen sollten. Und er erklärt, warum Eigentum, Arbeit, Selbständigkeit, Familie, Heimatbindung, Naturschutz, Moral und Marktwirtschaft nur im Zusammenhang hochgehalten werden können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.03.2009
Dem Autor möchte Philip Plickert gerne beipflichten. Wenn der Soziologe Franz Kromka mit ordoliberalen Gewährsmännern wie Wilhelm Röpke oder Franz Böhm die Untrennbarkeit von Markt und Moral propagiert, spitzt der Rezensent die Ohren. Die konservativen, kulturpessimistischen Momente der zusammengefassten Texte zu Themen wie Eigentum, Arbeit, Familie und Ethik fallen für ihn angesichts der Aktualität der präsentierten soziologischen Sichtweisen weniger ins Gewicht. Die Fährnisse und Auswirkungen des Steuer- und Sozialstaates verdichten sich für ihn in diesem Buch zu einem gesamtgesellschaftlichen Panorama.
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