Knut Bleicher stellt den aktuellen Entwicklungsstand einer ganzheitlichen Managementlehre dar, wie sie an der St. Gallener Hochschule gelehrt wird. Die erweiterte Auflage trägt der Bedeutung des operativen Managements, der Fokussierung auf Markt-, Technologie- und Managementpotentiale zur Integration und der Bewältigung von paradoxen Spannungsverhältnissen in der Unternehmensentwicklung Rechnung. Das Buch geht ebenfalls auf zukunftsweisende Organisationsformen von "virtuellen Unternehmungen" ein.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.09.2004
Ein bewährtes Management-Handbuch sieht der "Gy." zeichnende Rezensent in Knut Bleichers "Das Konzept Integriertes Management", das nun in der siebten Auflage vorliegt. Wie der Rezensent berichtet, stellt Bleichers Konzept eine Weiterentwicklung des "St. Galler Management-Modells" von Hans Ulrich und Walter Krieg dar. Dabei ging es darum, "dem Manager ein Konzept als Leitplanke für seine Überlegungen an die Hand zu geben, um wesentliche Probleme des Managements strukturiert durchdenken und zu einem integrativen Gesamtkonzept zusammenfügen zu können", wie der Rezensent Bleicher zitiert. In dessen Werk sieht er nun das Anliegen im Vordergrund, neue Formen intelligenter Wissensunternehmungen aufzuzeigen. Der Autor weise auch auf die Irritationen hin, die im Hinblick auf die dienstleistungsorientierte Wissensgesellschaft in der Wirtschaftspraxis nach dem Platzen der E-Business-Blase entstanden seien. Dabei bemängle er insbesondere wenig durchdachte Geschäftssysteme und unangepasstes Rechnungswesen.
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