Zehn Jahre lang reist Lutz Kleveman als junger Kriegsreporter an die gefährlichsten Orte der Welt - von Afghanistan bis Kolumbien, von Sierra Leone bis Nordkorea. Er liebt das Abenteuer und fühlt sich unverwundbar. Aber nach seinem Aufenthalt im Irak beginnt Kleveman sich zu fragen, was ihn eigentlich immer wieder in Krisengebiete zieht. Während er sich an Schlüsselerlebnisse als Reporter erinnert, muss er auf schmerzhafte Weise erkennen, wie sehr seine Faszination für Krieg und Gewalt in seiner eigenen deutschen Familiengeschichte wurzelt.
Großen Erkenntniswert attestiert Alexandra Senfft dem Buch des rasenden Kriegs- und Krisenreporters Lutz Klevemann. Immerhin erkennt der Autor nach 100 Reisen nach Afghanistan, Tschetschenien, Russland und zu den Drogengangs in den brasilianischen Favelas, dass er bloß vor seiner eigenen Geschichte flieht. Kein so großer Gedanke? Was solls. Von Klevemanns angelerntem englischen Humor und seiner Selbstironie und mit seinen hartgekochten Stories, die von Bordellbesuchen und Drogenexzessen erzählen und mit Kritik an dilettantischen Kollegen nicht sparen, fühlt sich Senfft gut unterhalten.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…