Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Als die junge Polizistin Cassie Maddox in ein verfallenes Cottage außerhalb von Dublin gerufen wird, schaut sie ins Gesicht des Todes wie in einen Spiegel: Die Ermordete gleicht ihr bis aufs Haar. Wer ist diese Frau? Wer hat sie niedergestochen? Und hätte eigentlich Cassie selbst sterben sollen? Keine Spuren und Hinweise sind zu finden, und bald bleibt nur eine Möglichkeit: Cassie Maddox muss in die Haut der Toten schlüpfen, um den Mörder zu finden. Ein ungeheuerliches Spiel beginnt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 19.09.2009
Rezensentin Sylvia Staude zieht den Hut vor Tana Frenchs zweitem, fast 800 Seiten langen Kriminalroman "Totengleich". Nicht nur weil es der Autorin gelingt, eine gewagte, weithergeholt klingende Konstruktion - eine Polizistin geht als Undercover-Ermittlerin auf Mörderjagd, weil sie dem Opfer ähnlich sieht wie ein Zwilling - völlig glaubwürdig und psychologisch überzeugend umzusetzen. Sondern auch, weil das Buch in ihren Augen "inspiriert" und "stilsicher" geschrieben ist - und offensichtlich so spannend, dass die Rezensentin der Autorin "Zeile um Zeile" gefolgt ist.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…