Ulrich Beck hielt im November 2001 vor dem russischen Parlament eine Rede, in der er sich mit den Themen Terror und Krieg, wirtschaftliche Globalisierung und Neo-Liberalismus sowie mit dem Verhältnis der Staaten zu ihrer Souveränität befasste. Der terroristische Widerstand gegen Globalisierung hat das genaue Gegenteil dessen bewirkt, was er bezweckte - er hat eine neue Ära der Globalisierung der Politik und des Staates eingeleitet: die transnationale Erfindung des Politischen durch Vernetzung und Kooperation.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2002
Florian Coulmas kann den Argumenten des Autors, den er als den verdienstvollen Schöpfer des Begriffs der "Risikogesellschaft" rühmt, nicht zustimmen. Wortreich widerspricht er der These Becks, die Wörter versagten angesichts der Geschehnisse in der Welt und argumentiert, dass die Probleme wie Globalisierung, Terror, Kriege und Umweltzerstörung keineswegs ein "Sprachproblem" seien. Der Rezensent findet den Titel des Buches schlicht "kokett" und sieht die Ansichten des Autors "in jedem Satz widerlegt". Das ändert allerdings für Coulmas nicht daran, dass manches, was Beck zur Weltlage zu sagen hat, "bedenkenswert" ist.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…